Eines darf man von vornherein
schon sagen:
Ein außergewöhnliches Album!
Dem einen ist klassische Musik näher, dem anderen weniger,
aber egal wie man die Musik von Christof Osburg auch betiteln
möchte, dieses Album ist mehr eine Entführung in eine
andere Welt.
Lässt man sich darauf ein, erlebt man ein Piratenschiff, einen
Spaziergang, der einen in unbekannte Gegenden führt oder ein
Burgfräulein, welches einem zuwinkt während man
vorbei zieht. Kurz gerät man in Eile und verläuft
sich bei einem Regentag in seinen eigenen Gefühlen. Der
Widerstand lohnt sich, denn er endet in einem Fest, welches in einem
neuen Zeitfenster endet, das dem Hörer danach einen
einzigartigen Venezianischen Moment spendiert.
In einer Zeit, in der, um an dieser Stelle Andy Warhol zu zitieren,
jeder für 15 Minuten ein Star sein kann, ist es nach dem
Hören des Albums mehr als egal welche, Schuhe oder welche Hose
Christof Osburg trägt oder wer die geheimen Sinfoniker nun
wirklich sind.
Hier findet weder ein neuer Trend statt, noch etwas, das einem als
veraltet erscheint.
Dieses Album kann man sich auch noch in 15 Jahren anhören,
denn die Musik von Christof Osburg und seinen geheimen Sinfonikern hat
etwas was es heute nur noch selten gibt:
Diese Musik ist zeitlos!
(Carsten Pape)